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Stadtentwicklung mal anders
Ich will Stadtentwicklung in Wolfenbüttel weiterdenken: Mutig, lebensnah und mit einem klaren Blick auf das, was unsere Stadt besonders macht.
Wolfenbüttel ist nicht irgendeine Stadt. Wolfenbüttel ist historisch gewachsen, kompakt, schön, kulturell stark und voller Möglichkeiten. Gerade deshalb darf Stadtentwicklung nicht nur aus Baugebieten, Parkplätzen und Sanierungsabschnitten bestehen. Sie muss Räume öffnen: Für Begegnung, für Wohnen, für Arbeiten, für junge Menschen, für Familien, für Kultur, für neue Ideen.
Ich denke an gemeinsame Arbeitsräume in leerstehenden Liegenschaften, an neue Nutzungen in der Innenstadt, an Wohnen über Geschäften, an gemeinschaftliche Wohnformen, an Grün- und Freiraumstrukturen, die nicht zufällig entstehen, sondern bewusst miteinander verbunden werden. Ich denke auch an eine Innenstadt, die Bewegung zulässt: Radfahren, Spazierengehen, Skaten, Aufenthalt, Spiel, Begegnung – mitten in unserer Stadt und entlang ihrer besonderen Orte.
Gleichzeitig gilt: Bewährtes wird nicht aufgegeben, sondern fertiggestellt. Die Entwicklung der Krambuden, die Belebung der Innenstadt, die bessere Aufenthaltsqualität, das Parkleitsystem, die Entwicklung neuer Wohnstandorte und eine verlässliche Bauleitplanung gehören zusammen. Mein Wahlprogramm setzt deshalb auf eine klare B-Plan-Pipeline, eine bedarfsgerechte Siedlungsflächenentwicklung und eine Innenstadt, die nicht nur Einkaufsort ist, sondern Lebensmittelpunkt.
Die Innenstadt der Zukunft ist lebendig, wohnlich und unser Zuhause. Sie verbindet Handel, Gastronomie, Kultur, Wohnen, Arbeiten, Bildung, Freizeit und Begegnung. Genau darin liegt ihre Stärke.

Starker Standort Wolfenbüttel
Der wirtschaftliche Aufschwung Wolfenbüttels ist mir wichtig. Eine Stadt kann nur dann gestalten, wenn ihre wirtschaftliche Basis stark ist. Gute Arbeitsplätze, erfolgreiche Unternehmen, starke Stadtwerke, eine leistungsfähige Hochschule, ein stabiles Klinikum, Handwerk, Mittelstand, Dienstleistung und Handel – all das gehört zur Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.
Die Bedingungen verändern sich rasant. Märkte globalisieren sich, Produktionsprozesse werden digitaler, künstliche Intelligenz verändert Arbeitswelten, Energiepreise bleiben ein Standortfaktor, Gewerbeflächen werden knapper und die Anforderungen an Infrastruktur steigen. Deshalb reicht es nicht, auf Entwicklung zu warten. Wir müssen Entwicklung ermöglichen.
Mir liegt am Herzen, den ortsansässigen Unternehmen langfristige Perspektiven in Wolfenbüttel zu geben. Dazu gehören verlässliche Ansprechpartner, eine aktive Bestandspflege, schnelle Verfahren, eine klare Flächenstrategie und eine regionale Wirtschaftspolitik, die nicht an Stadtgrenzen endet.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt für mich in der Zusammenarbeit mit der Ostfalia, dem Landkreis, dem TIW und weiteren Akteuren der regionalen Gründungsszene. Ich will das Ökotop als Ort für Neugründungen, Ansiedlungen und Ausgründungen aus dem Forschungsumfeld weiterentwickeln. Wolfenbüttel soll ein Standort sein, an dem Ideen aus Wissenschaft, Technik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft schneller zusammenfinden.
Meine Leitfrage an unsere Unternehmen bleibt einfach und direkt:
Was kann ich für Sie tun, damit Sie in Wolfenbüttel investieren, wachsen und Zukunft schaffen können?

Kultur erleben
Kunst und Kultur sind weit mehr als Veranstaltungen. Sie prägen Haltung, Identität und Zusammenhalt. Sie erzählen, wer wir sind, woher wir kommen und wie offen wir in die Zukunft schauen.
Wolfenbüttel ist mit der Herzog August Bibliothek, mit Lessing, mit unserer Aufklärungsgeschichte und mit vielen kulturellen Einrichtungen in besonderer Weise einem humanistischen und offenen Weltbild verpflichtet. Theater, Schloss Museum, Lindenhalle, Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Landesmusikakademie, Braunschweigisches Landesmuseum, Gedenkstättenarbeit, Musik, Literatur, Kunst, freie Szene und zahlreiche Veranstaltungen machen Wolfenbüttel kulturell stark.
Besonders beeindruckt mich das ehrenamtliche Engagement. Der Kunstverein, Kulturstadt Wolfenbüttel, die Gesellschaft der Freunde der Herzog August Bibliothek und viele weitere Initiativen wie das Mosaic zeigen: Kultur wird in Wolfenbüttel nicht nur konsumiert. Kultur wird hier getragen, organisiert, ermöglicht und gelebt.
Mein Wahlprogramm setzt deshalb auf eine Kulturpolitik, die unsere großen Institutionen stärkt und zugleich Raum für neue Formate schafft. Dazu gehören Nacht- und Subkultur, junge Kultur, Pop-up-Formate, Stadtfeste, Musik, freie Kunst und Orte, an denen Menschen selbst kreativ werden.
Wolfenbüttel soll eine Stadt sein, in der Kultur sichtbar ist – auf Bühnen, in Museen, auf Plätzen, in Clubs, in Schulen, in Vereinen und mitten im Alltag. Menschen, die Kultur tragen, sollen Wolfenbüttel als inspirierende Stadt erleben.

Gemeinsam stark
Mitwirkung ist für mich kein Zusatzprogramm. Mitwirkung ist Voraussetzung für gute Stadtpolitik.
Viele Menschen engagieren sich bereits in Vereinen, Initiativen, Verbänden, Kirchengemeinden, Nachbarschaften, Elternvertretungen, Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Kulturprojekten, Sportvereinen oder sozialen Einrichtungen. Dieses Engagement macht Wolfenbüttel stark. Es schafft Vertrauen, Zusammenhalt und Tatkraft.
Gleichzeitig weiß ich: Nicht alle haben die Möglichkeit, die Zeit oder den Mut, sich laut einzubringen. Deshalb braucht Beteiligung unterschiedliche Wege. Persönliche Gespräche, digitale Formate, Rathausdialoge, klare Beteiligungsverfahren, Jugendbeteiligung, Seniorenarbeit, Stadtteilgespräche und direkte Ansprechbarkeit gehören zusammen.
Ich will zuhören, Themen aufnehmen, Menschen zusammenführen und Entscheidungen transparent machen. Dabei geht es nicht darum, es immer allen recht zu machen. Es geht darum, nachvollziehbar zu handeln, Interessen ernst zu nehmen und gemeinsam bessere Lösungen zu finden.
Mein Wahlprogramm setzt dafür auf eine wirkungsorientierte Beteiligungskultur: Mehr Dialog, mehr Klarheit, mehr Verbindlichkeit. Wolfenbüttel lebt davon, dass Menschen nicht nur über Stadt sprechen, sondern Stadt mitgestalten.

Gemeinschaft & Identität
Die Ortsteile Wolfenbüttels haben eigene Geschichten, eigene Traditionen und starke Gemeinschaften. Diese Vielfalt ist kein Randthema. Sie ist ein wesentlicher Teil unserer Stadt.
Mehr als ein Viertel unserer Bürgerinnen und Bürger lebt in den Ortsteilen. Ahlum, Atzum, Fümmelse, Groß Stöckheim, Halchter, Linden, Salzdahlum, Leinde, Adersheim, Wendessen und die weiteren Stadtbereiche bringen eigene Perspektiven, Erwartungen und Stärken ein. Sie unterscheiden sich – und genau das macht Wolfenbüttel reicher.
Mir ist wichtig, dass die Belange der Ortsteile bei städtischen Entscheidungen sichtbar bleiben. Es geht um Feuerwehrgerätehäuser, Dorfgemeinschaftshäuser, Schulen, Kitas, Sportanlagen, Verkehrsanbindung, Nahversorgung, Treffpunkte, Ehrenamt und die Frage, wie dörfliche Identität in einer gemeinsamen Stadt erhalten bleibt.
Mein Wahlprogramm setzt deshalb auf starke Ortsteile mit verlässlichen Strukturen. Dazu gehören die Weiterentwicklung der Dorfgemeinschaftshäuser, die Unterstützung der Ortsräte und Ortsgemeinschaften, Investitionen in Feuerwehr und Infrastruktur sowie konkrete Projekte wie die Entwicklung von Schul- und Betreuungsangeboten.
Wolfenbüttel ist eine Stadt mit vielen Identitäten. Diese Vielfalt will ich bewahren, stärken und zusammenführen.

Bildung & Forschung
Bildung entscheidet über Zukunft. Für jedes einzelne Kind. Für Familien. Für den sozialen Zusammenhalt. Und für die Entwicklung unserer Stadt.
Wolfenbüttel ist Bildungsstadt: Mit der Ostfalia, der Herzog August Bibliothek, starken Schulen, Akademien, Kitas und einer langen schulpädagogischen Tradition. Daraus entsteht Verantwortung. Wir müssen Bildung nicht nur verwalten, sondern weiterentwickeln.
In den kommenden Jahren stehen große Aufgaben an: Ganztag, Digitalisierung, inklusive Beschulung, moderne Schulräume, verlässliche Betreuung, soziale Gerechtigkeit und die Frage, wie wir Kinder bestmöglich fördern. Mein Wahlprogramm setzt hier klare Schwerpunkte: Grundschulen ganztagsfähig machen, Betreuung und Unterricht besser miteinander verzahnen, Schulstandorte modernisieren und verlässliche Standards schaffen.
Mit dem Kita-Chancenprogramm haben wir bereits einen wichtigen Schritt gemacht: Bessere Bedingungen, mehr Verlässlichkeit, mehr Inklusion und eine Betreuungspolitik, die auf veränderte Bedarfe reagiert. Diese Linie will ich fortsetzen.
Auch Forschung und Hochschule gehören stärker in die Stadt hinein. Die Ostfalia ist ein Zukunftsmotor für Wolfenbüttel. Wir müssen Studierende, Gründerinnen und Gründer, wissenschaftliche Projekte und regionale Unternehmen enger miteinander verbinden. Bildung, Forschung und Wirtschaft dürfen nicht nebeneinanderstehen. Sie müssen gemeinsam Zukunft schaffen.

Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit beginnt nicht erst bei Solaranlagen oder Klimakonzepten. Nachhaltigkeit beginnt bei der Frage, wie wir mit unserer Stadt umgehen.
Was passiert mit Gebäuden nach ihrem ersten Lebenszyklus? Wie nutzen wir Flächen sparsamer? Wie lassen sich Baustoffe wiederverwenden? Wie können wir bestehende Gebäude umbauen, statt immer neu zu bauen? Wie verbinden wir Klimaschutz mit Baukultur, Barrierefreiheit, Denkmalschutz und bezahlbarem Wohnen?
Wolfenbüttel hat eine besondere bauliche Identität. Diese Identität verpflichtet uns. Wir dürfen Klimaschutz nicht gegen Stadtbild ausspielen und Stadtbild nicht gegen Zukunftsfähigkeit. Gute Stadtentwicklung bringt beides zusammen.
Mein Wahlprogramm setzt deshalb auf konkrete Nachhaltigkeit: Kommunale Wärmeplanung umsetzen, Netzausbau durch die Stadtwerke, erneuerbare Energien, Hitzeschutz, Starkregenvorsorge, mehr Grün, flächensparende Stadtentwicklung, nachhaltige Mobilität und eine kluge Entwicklung von Natur- und Freiräumen.
Dabei ist mir wichtig, hinter Schlagworte zu schauen. Nicht jede Maßnahme, die gut klingt, wirkt auch gut. Nachhaltigkeit braucht Ehrlichkeit, Wirkung und Prioritäten. Am Ende zählt, ob wir Ressourcen schonen, Lebensqualität sichern und Wolfenbüttel widerstandsfähiger machen.
Ich messe Stadtentwicklung daran, ob sie langfristig trägt – ökologisch, sozial, finanziell und baukulturell.

Mobilität
Ich fahre gerne Fahrrad. Ich fahre auch gerne Motorrad. Und ich weiß: Mobilität ist mehr als die Frage, womit man unterwegs ist. Mobilität entscheidet darüber, ob Menschen zur Arbeit kommen, ob Kinder sicher zur Schule gehen, ob Ortsteile angebunden sind, ob die Innenstadt erreichbar bleibt und ob ältere Menschen selbstständig bleiben.
Wolfenbüttel ist eine kompakte Stadt. Das ist eine große Stärke. Viele Wege können mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Bus oder kombiniert zurückgelegt werden. Gleichzeitig bleiben Auto, Parken und regionale Erreichbarkeit wichtige Faktoren – gerade für Familien, Pendlerinnen und Pendler, Menschen aus den Ortsteilen und Besucherinnen und Besucher unserer Innenstadt.
Deshalb setze ich auf einen realistischen Mobilitätsumbau. Nicht gegeneinander, sondern besser miteinander. Radverkehr, Fußverkehr, ÖPNV, Parkrauminfrastruktur, Ladeinfrastruktur, Straßenzustand und regionale Verbindungen gehören zusammen.
Mein Wahlprogramm greift genau das auf: ÖPNV wirtschaftlich stabilisieren, Radverbindungen verbessern, Ortsteile besser anbinden, ein Parkleitsystem umsetzen und Straßen sowie Wege planvoll erhalten. Mobilität muss alltagstauglich sein. Sie muss funktionieren – morgens zur Schule, abends nach Hause, am Samstag in die Innenstadt und im Alter ohne eigenes Auto.
Die Mobilität der Zukunft entsteht nicht durch Verbote. Sie entsteht durch gute Angebote.

Jung & Alt
Familien wissen, wie wichtig Betreuung, Schule, Nachbarschaft, Freundschaft und gegenseitige Unterstützung sind. Wenn Kitas schließen, wenn Pflege gebraucht wird, wenn Angehörige einspringen, wenn Jugendliche Orte suchen oder ältere Menschen Unterstützung brauchen, wird deutlich: Eine Stadt ist dann stark, wenn Menschen füreinander da sind.
Ich will eine Stadt, die Kinder fördert, Familien entlastet, Jugendliche ernst nimmt und ältere Menschen nicht alleinlässt. Dazu gehören gute Kitas, verlässliche Schulen, Ganztagsangebote, Jugendbeteiligung, Streetwork, Treffpunkte, Sport, Kultur, Seniorenservice, Quartiersarbeit und Wohnformen, die zu verschiedenen Lebensphasen passen.
Mein Wahlprogramm verbindet diese Themen bewusst. Das Kita-Chancenprogramm, die Weiterentwicklung der Ganztagsgrundschulen, das Jugendparlament, Quartierszentren, aufsuchende Hilfen, Seniorenangebote und starke Vereine sind keine Einzelmaßnahmen. Sie bilden ein soziales Netz.
Auch Gesundheit gehört dazu. Mit dem Klinikum als 100-prozentiger Tochter der Stadt tragen wir Verantwortung für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung. Der Ausbau ambulanter Strukturen, die Sicherung des Klinikums und die Entwicklung des MVZ sind wichtige Bausteine für eine Stadt, die alle Generationen im Blick hat.
Jung und Alt zusammenzubringen, ist mehr als ein schönes Bild. Es ist ein Auftrag. Spontanität und Erfahrung, Aufbruch und Verlässlichkeit, Jugend und Lebensleistung gehören zusammen.

Veränderung & Transformation
Wolfenbüttel steht vor großen Veränderungen. Die Frage ist nicht, ob Transformation kommt. Die Frage ist, ob wir sie gestalten oder nur auf sie reagieren.
Kommunale Finanzen werden enger. Aufgaben werden komplexer. Digitalisierung verändert Verwaltung und Wirtschaft. Künstliche Intelligenz wird Arbeitsprozesse prägen. Der Klimawandel stellt neue Anforderungen an Stadtentwicklung, Infrastruktur und Katastrophenschutz. Der demografische Wandel verändert Kitas, Schulen, Pflege, Wohnen und Ehrenamt.
Ich sehe Veränderung nicht als Bedrohung. Ich sehe sie als Führungsaufgabe.
Deshalb setze ich in meinem Wahlprogramm auf eine moderne Steuerung der Stadt: Mit klaren Prioritäten, einer Agenda 2030 für den Haushalt, einem professionellen Projektmanagement, transparenten Berichten, digitalen Verfahren und einer Verwaltung, die schneller, verbindlicher und bürgernäher arbeitet.
Transformation heißt für mich nicht, alles neu zu machen. Transformation heißt, das Richtige zu bewahren und das Notwendige zu verändern. Es geht um Mut, Klarheit und Umsetzungskraft.
Wolfenbüttel braucht in den kommenden Jahren eine Verwaltung, die Projekte zuverlässig ins Ziel bringt, die finanzielle Realität ernst nimmt und trotzdem gestaltet. Genau das ist mein Anspruch: Weniger Ankündigung, mehr Umsetzung. Weniger Zuständigkeitsschieben, mehr Verantwortung. Weniger Stillstand, mehr Zukunft.

Sicherheit & Ordnung
Sicherheit ist ein Grundgefühl. Menschen müssen sich in ihrer Stadt wohlfühlen – auf Straßen, Plätzen, Schulwegen, in Parks, in der Innenstadt, in den Ortsteilen und bei Veranstaltungen.
Sicherheit und Ordnung beginnen nicht erst bei großen Einsatzlagen. Sie beginnen bei Beleuchtung, Sauberkeit, klaren Zuständigkeiten, sichtbarer Präsenz, gepflegten öffentlichen Räumen, funktionierenden Rettungsstrukturen und einer Kultur des Hinschauens.
Ich nehme sehr ernst, wenn Bürgerinnen und Bürger sagen, dass sie sich an bestimmten Orten unwohl fühlen. Das gilt für Vermüllung, Vandalismus, Graffiti, Lärm, Angsträume, Verkehrsgefährdungen oder Situationen, in denen Respekt im öffentlichen Raum fehlt. Eine lebenswerte Stadt braucht Freiheit – aber Freiheit braucht Regeln, Rücksicht und Verlässlichkeit.
Mein Wahlprogramm setzt deshalb auf eine klare Linie: Feuerwehr stärken, Feuerwehrbedarfsplan umsetzen, Einsatzfähigkeit sichern, Ordnung und Sauberkeit verbessern, Graffiti schneller beseitigen, Prävention stärken und Krisenstrukturen modernisieren. Dazu gehören auch Alarmpläne, ein handlungsfähiger Stab für außergewöhnliche Ereignisse, Bevölkerungsschutz und die Vorbereitung auf neue Risiken.
Sicherheit ist kein Randthema. Sicherheit ist Teil sozialer Gerechtigkeit. Wer sich öffentlichen Raum nicht kaufen kann, ist besonders darauf angewiesen, dass öffentliche Räume funktionieren. Deshalb gehören Ordnung, Sauberkeit, Respekt und Sicherheit in das Zentrum kommunaler Verantwortung.
Wolfenbüttel soll freundlich, offen und sicher sein. Dafür arbeite ich.

Digital in die Zukunft
Digitalisierung verändert, wie Menschen leben, arbeiten, lernen, einkaufen, kommunizieren und Verwaltung erleben. Für eine Stadt ist das eine enorme Herausforderung – aber auch eine große Chance.
Ich will, dass Wolfenbüttel digitaler, einfacher und bürgernäher wird. Bürgerinnen und Bürger sollen Anliegen nicht mehrfach erklären müssen. Verfahren sollen verständlicher werden. Anträge sollen digital funktionieren. Informationen sollen leichter zugänglich sein. Verwaltung soll nicht komplizierter wirken als das Problem, das sie lösen soll.
Mein Wahlprogramm setzt deshalb auf One-Stop- und Once-Only-Prinzipien, digitale Akten, moderne Bürgerdienste, den Einsatz von KI, bessere interne Prozesse und eine Verwaltung, die Digitalisierung nicht als Technikprojekt versteht, sondern als Serviceversprechen.
Dabei geht es nicht nur um Onlineformulare. Es geht um eine neue Haltung: schneller reagieren, klarer informieren, besser steuern, Daten sinnvoll nutzen und Menschen den Zugang zur Verwaltung erleichtern.
Digitalisierung muss inklusiv bleiben. Nicht jeder Mensch ist digital gleich sicher unterwegs. Deshalb braucht es digitale Angebote und persönliche Erreichbarkeit. Fortschritt darf niemanden ausschließen.
Die kommenden Jahre entscheiden, welche Städte wirklich zukunftsfähig aufgestellt sind. Ich will, dass Wolfenbüttel dazugehört – mit einer Verwaltung, die moderne Technik nutzt, Verantwortung übernimmt und den Menschen dient.