Mein Programm für Wolfenbüttel
Wolfenbüttel ist das wirtschaftlich stärkste Mittelzentrum der Region, beliebter Lebens- und Wohnort und Bildungsstandort. Diese Qualitäten gilt es zu entwickeln und auszubauen.
All das – Kultur, Schulen, Freizeit, Tourismus, Ehrenamt, Jung & Alt – verlangt von uns als Bürgerinnen und Bürger besondere Aufmerksamkeit. Vieles verändert sich, manches bleibt und manches muss geändert werden. Hierfür braucht es Konsequenz, Mut, Sachverstand und Erfahrung.
Allem voran sind Liebe und Leidenschaft für unsere Stadt Wolfenbüttel die Voraussetzungen, die kommunalpolitischen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.
„Ich stehe für ein zukunftsfähiges Wolfenbüttel – nach vorne gewandt, weltoffen, vielfältig, wirtschaftlich stark und sozial gerecht. Eine Stadt, die an künftige Generationen denkt, ihre Umwelt schont, lebenswert und liebenswert ist und bleibt.“
Gehen Sie das Programm durch und teilen Sie mir Ihre Ideen und Ergänzungen mit. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.
Übersicht
01 Stadtentwicklung und Innenstadt – lebendig | wohnlich | unser Zuhause
- Ein Innenstadt-Pakt bündelt IWW, Handel, Gastronomie, Kultur und Eigentümer: Jahreskalender, Rollen, gemeinsame Ziele.
- Klare Standards für Sauberkeit, Beleuchtung, Möblierung, Toiletten und Barrierefreiheit werden gesetzt und sichtbar umgesetzt.
- Leerstands- und Flächenmanagement wird aktiv betrieben: Matching, Zwischennutzungen, „Nutzung vor Perfektion“.
- Abendökonomie wird gestärkt: mehr Anlässe, verlässliche Rahmenbedingungen, professionelle Lösung von Nutzungskonflikten.
- Veranstaltungen und Sondernutzungen laufen schneller – mit klaren Checklisten, Zuständigkeiten und Status-Information.
- Hitzebelastung in zentralen Lagen sinkt durch Schatten/Grün/Entsiegelung als Teil der Aufenthaltsqualität.
- Orientierung und Wege in der Innenstadt werden so gestaltet, dass Besucherströme besser gelenkt werden.
- Ich sichere, dass Innenstadtentwicklung immer als Gesamtpaket gedacht wird: Aufenthaltsqualität, Frequenz, Handel, Wohnen.
- Potenziale im Bestand werden aktiviert: Obergeschosse, Baulücken, Nachverdichtung, Umnutzung.
- Umnutzungsabsichten insbesondere zum Wohnen werden in der Innenstadt unterstützt (Pilotprojekte, Förderung, Projektanbahnung).
- Eine transparente B-Plan-Pipeline steuert Prioritäten, Zeitachsen und Meilensteine bis zur Baureife.
- Der Baulandbeschluss: kein Beschluss ohne Folgekosten- und Infrastrukturcheck.
- Entwicklungsräume werden konsequent in Vollzug gebracht (z. B. Nördliche Auguststadt, Adersheim).
- Instrumente wie Umlegung und städtebauliche Verträge sichern, dass aus Planrecht auch Bau wird.
- Bezahlbarer Wohnraum wird bei Priorisierung und Konzeptvergaben als Kernziel fest verankert.
- Digitale Beteiligung wird eingesetzt, um Planverfahren schneller und zugleich rechtssicher zu machen.
- Ich priorisiere Projekte nach Wirkung: Wohnen, Infrastrukturverträglichkeit, Umsetzbarkeit, Folgekosten.
02 Klima & Umwelt – wirksam | bezahlbar | resilient
- Die kommunale Wärmeplanung wird in einen Umsetzungsfahrplan übersetzt: Prioritäten, Zeitachse, Zuständigkeiten, Machbarkeitsexpertisen.
- Netzausbau der Stadtwerke folgt fachlichen Empfehlungen: wirtschaftlich, versorgungssicher, nachvollziehbar kommuniziert.
- Energiemanagement wird fortgeschrieben: Modernisierung von Wärmeerzeugung dort, wo Wirkung und Risiko es verlangen.
- PV-Ausbau auf kommunalen Dächern läuft weiter – mit Eigenstromnutzung, wenn wirtschaftlich tragfähig.
- Erneuerbare Energien werden nach Leitlinien gesteuert: Wirtschaftlichkeit, Flächenverträglichkeit, Netzintegration, Akzeptanz.
- Ein jährliches Klima- und Energie-Reporting macht Fortschritt, Investitionen und Einsparungen transparent.
- Neubaugebiete bleiben nur dann möglich, wenn Versorgungskonzepte (Wärme/Strom/Netze) belastbar sind.
- Ich setze Klimaschutz so um, dass CO₂ sinkt, Kosten im Betrieb sinken und Versorgungssicherheit steigt.
- Ein Hitzeschutzpaket Innenstadt priorisiert Hotspots: Schatten, Grün, Trinkwasser, Entsiegelung, helle Beläge.
- Das Starkregenvorsorgekonzept steht bis 2029: Risikoanalyse, Maßnahmenkatalog, Finanzierung, Zuständigkeiten.
- Schutz kritischer Infrastruktur wird systematisch umgesetzt (Entwässerung, Rückhalt, sensible Einrichtungen).
- Warn- und Informationsketten werden praxisnah aufgebaut: verständlich, schnell, wiederholbar.
- Eigentümer werden unterstützt: Checklisten, Beratung, Förderhinweise, klare Eigenvorsorge-Standards.
- Maßnahmen werden früh gestartet – nicht erst nach Konzeptabschluss (Pilotflächen, Retetionsflächen, Entwässerungsbausteine).
- Stadtentwicklung und Klimaanpassung laufen zusammen: jedes große Projekt berücksichtigt Hitze und Regenwasser.
- Ich stelle sicher, dass Resilienz im Baualltag sichtbar wird – nicht nur im Papier.
- Der bauliche Hochwasserschutz wird fortgeführt
03 Ortsteile – Aufmerksamkeit | klare Budgets | klare Zuständigkeit
- Ortsteilbudgets bleiben ein verlässliches Instrument für schnelle, sichtbare Verbesserungen vor Ort.
- Das Kümmerer-Prinzip ist Standard: klare Ansprechpartner, nachvollziehbare Verfolgung, Rückmeldung.
- Dorfgemeinschaftshäuser werden – wo passend – eigenverantwortlicher bewirtschaftet: Regeln klar, Abrechnung einfach.
- Budgetkompensation wird sauber geregelt: fester Betrag, klare Nachweise, kein Bürokratie-Overkill.
- Begegnungsräume werden gesichert und weiterentwickelt – in Leinde werden Optionen konkret geprüft und umgesetzt.
- Kleine Maßnahmen laufen schnell: Bänke, Licht, Grün, Wege, Beschilderung, Spielpunkte.
- Zuständigkeiten werden öffentlich verständlich gemacht, damit Anliegen nicht „liegen bleiben“.
- Ich stärke Ehrenamt und Dorfgemeinschaft, indem Verantwortung und Budget zusammenkommen.
- Gerätehäuser Wendessen und Salzdahlum werden nach Plan fertiggestellt – mit Meilensteinsteuerung.
- In Ahlum wird der Anbau/Instandsetzung des Feuerwehrgerätehauses konsequent umgesetzt.
- Ortsteilentwicklung in Adersheim wird bedarfsgerecht fortgeführt – eingebettet in Infrastruktur- und Folgekostenlogik.
- In Fümmelse wird die Schulerweiterung für den Ganztag umgesetzt – damit Verlässlichkeit vor Ort funktioniert.
- Das Grundstück „Heidis“ in Groß Stöckheim erhält ein Nutzungskonzept mit Zeitachse und Ergebnisverantwortung.
- Verkehrsberuhigung in Leinde (Kita/Kurzer Weg) wird pragmatisch geprüft und aufwandsarm umgesetzt.
- Anbindung und sichere Wege zu Haltestellen werden ortsteilbezogen priorisiert.
- Ich mache Ortsteilpolitik verbindlich: Projekte kommen ins Ziel, nicht nur in die Vorlage.
04 Mobilität & Infrastruktur – erreichbar | sicher | verlässlich
- Ein ÖPNV-Grundnetz Wolfenbüttel definiert Mindestangebot, Prioritäten und Verlässlichkeit – wirtschaftlich abgesichert.
- Randstunden und Wochenenden werden bedarfsgerecht weiterentwickelt, statt pauschal ausgedünnt zu werden.
- AST / On-Demand-Verkehre werden dort genutzt, wo sie wirtschaftlich sind und Teilhabe verbessern.
- Barrierefreiheit wird in Fahrzeugen, Haltestellen und Informationen als Standard behandelt.
- Ein jährlicher Leistungs- und Kostenbericht schafft Transparenz über Wirkung und Finanzierbarkeit.
- Kooperationen und effiziente Betriebsmodelle reduzieren Doppelstrukturen und stabilisieren das Angebot.
- Schul- und Pendlerverkehre erhalten klare Priorität im System.
- Ich sichere ÖPNV nicht als Ideologie, sondern als Standortfaktor für Alltag und Teilhabe.
- Das Parkleitsystem Innenstadt wird bis 2029 umgesetzt: weniger Parksuchverkehr, besserer Service.
- Ein Parkraummanagementkonzept ordnet Parkhäuser, Straßenraum und Anwohnerinteressen schlüssig.
- Radverkehr wird dort verbessert, wo er im Alltag hilft: Lückenschlüsse, sichere Knoten, Abstellanlagen.
- Fußverkehr und Querungen werden sicherer – besonders an Schulen, Haltestellen und in der Innenstadt.
- Die Digitale Zustandserfassung deckt 100 % des Netzes ab und speist eine transparente Prioritätenliste.
- Ein Erhaltungsmanagement steuert Mehrjahresplanung: erst erhalten, dann neu bauen.
- Eine Top-10-Engpässe-Liste bringt schnelle Maßnahmen: Knotenoptimierung, Ampeln, Querungshilfen.
- Ich priorisiere nach Nutzen und Risiko: Sicherheit, ÖPNV-Achsen, Schulwege, Wirtschaftsverkehr.
05 Kitas und Schule – Verlässlichkeit zuerst | Chancen für alle | Infrastruktur mit Plan
- Das Kita-Chancenprogramm bleibt die zentrale Steuerungsplattform für Qualität und Verlässlichkeit.
- Gruppenquoren und Betreuungsschlüssel werden bedarfsgerecht weiterentwickelt – Qualität bleibt Maßstab.
- I-Kita-Gruppen werden ausgebaut (Ziel: +4 bis 2030) und systematisch verankert.
- Vertretungs- und Stabilisierungskonzepte senken Ausfälle; Ziel: unter 3 Schließtage je Kita.
- Verlässliche Öffnungszeiten werden an Nachfrage in Kernstadt und Ortsteilen ausgerichtet.
- Das Kita-Elternportal unterstützt Organisation und Transparenz für Familien.
- Ein jährlicher Bericht macht Wirkung sichtbar: Schlüssel, Inklusion, Verlässlichkeit, Entwicklung.
- Ich sichere Betreuung als Standortfaktor – damit Familien planen können.
- Ein Ganztag-Umsetzungsfahrplan je Grundschulstandort legt Schritte, Räume, Essen, Personal und Kooperationen fest.
- Bestehende Referenzen (Geitelplatz, Salzdahlum) werden als Standards für andere Standorte genutzt.
- Wilhelm-Raabe-Schule, Fümmelse und Halchter werden konsequent in die Umsetzung geführt – baulich und organisatorisch.
- Mensa-/Essenslogistik, Ferienbausteine und Kooperationspartner werden frühzeitig verbindlich organisiert.
- Der GiS-Entlastungsbau II wird 2027 fertiggestellt und sauber in Betrieb genommen.
- Digitale Schule läuft weiter: Infrastruktur, Endgeräte, Präsentationstechnik – mit stabilem Betrieb.
- Support und Zuständigkeiten werden so gesetzt, dass Technik im Unterricht funktioniert.
- Ich verbinde Ganztag mit Vereinsleben, Kultur und Jugendhilfe, damit Angebote im Alltag tragen.
06 Finanzen – Handlungsfähigkeit sichern | Gestaltungsspielräume bewahren
- Ein veröffentlichter Prioritätenrahmen ordnet Ausgaben: Pflicht zuerst, Wirkung nachweisbar, keine Schönrechnerei.
- LuKIFG-Mittel werden auf städtische Investitionen verteilt, wo sie die höchste Wirkung entfalten.
- Ein nennenswerter Anteil der LuKIFG-Mittel wird – in Abstimmung mit dem Rat – zur Entlastung des Klinikums für Zukunftsinvestitionen eingesetzt.
- Gebührenpolitik bleibt fair: soziale Abfederung gezielt, Transparenz immer.
- Fördermittel- und Beteiligungsmanagement wird im Konzern Stadt gebündelt und professionell gesteuert.
- Neue Vorhaben laufen nur mit Kostenrahmen, Finanzierung, Folgekostenlogik und Wirkungskriterium.
- Investitionen fokussieren Infrastruktur, Bildung, Wohnen und Sicherheit – statt Streuung ohne Ergebnis.
- Ich sichere Handlungsfähigkeit durch Prioritäten, nicht durch Versprechen.
- Agenda 2030 bleibt der Konsolidierungs- und Steuerungspfad bis 2030 – mit verbindlicher Zielorientierung.
- Halbjährliche Berichte im Finanzausschuss machen Defizitpfad, Maßnahmenstand und Gegensteuerung transparent.
- Großprojekte laufen im Düpl-Center mit quartalsweisem Reporting: Termine, Kosten, Nutzen.
- Projektcontrolling reduziert Überraschungen und schafft frühzeitige Korrekturen.
- Effizienzprogramm Verwaltung bleibt Pflicht: Prozesse vereinfachen, Doppelungen abbauen, Digitalisierung nutzen.
- Interkommunale Bündelung wird ohne Denkverbote geprüft – dort, wo Qualität steigt und Kosten sinken.
- Abweichungen von Prioritäten werden begründet, dokumentiert und öffentlich nachvollziehbar gemacht.
- Ich setze Steuerung so auf, dass 2030 ein ausgeglichener Pfad realistisch erreicht wird.
07 Wirtschaft – stabil | wachstumsfähig | wettbewerbsstark
- Bestandsentwicklung ist Nummer 1: Unternehmensbesuche, Frühwarnsystem, schnelle Lösungsteams.
- Ein Serviceversprechen definiert Ansprechpartner, Reaktionszeiten und koordinierte Verfahren.
- Genehmigungen werden beschleunigt: vollständige Unterlagen erhalten eine „Fast-Lane“-Bearbeitung.
- Fachkräftegewinnung wird als Standortaufgabe unterstützt: Wohnen, Betreuung, Lebensqualität, Verwaltung greifen zusammen.
- Die WIFÖ-Runde hält Fälle in Verfolgung, damit Investitionen nicht „versanden“.
- Fördermittelberatung und Flächen-/Erweiterungsfragen werden aktiv begleitet.
- Standortprofil bleibt mittelstandsfreundlich und wettbewerbsorientiert – mit realen Angeboten statt PR.
- Ich mache Wirtschaftspolitik als Standortmanagement: erreichbar, schnell, lösungsorientiert.
- Gewerbegebiet West: Bauleitplanung für Erweiterung nach Westen wird mit Zeitplan und Meilensteinen vorangetrieben.
- Flächenerwerb wird konsequent geführt; bei Bedarf bringt ein Umlegungsverfahren die Planung in Vollzug.
- Industriegebiet Linden: Erschließungsperspektive wird konkretisiert und die Vermarktung eröffnet.
- Standortmarketing bleibt fokussiert auf Fachkräfte, Investoren und Lebensqualität.
- Innenstadtwirtschaft wird als Erlebniswelt weiterentwickelt – Handel, Gastro, Kultur und Veranstaltungen wirken zusammen.
- IWW wird als starker, selbstständiger Partner gestärkt, ohne „verwaltet“ zu werden.
- Ein One-Team-Prozess mit Landkreis-Wirtschaftsförderung erhöht Geschwindigkeit bei Ansiedlungen.
- Ich sichere Gewerbesteuerbasis durch Bestandspflege, Branchenmix und realistische Flächenangebote.
08 Soziale Stadt – Miteinander leben | Chancen geben | Zusammenhalt stärken
- Quartierszentren werden so ausgebaut, dass sie im Alltag wirken: Begegnung, Beratung, Aktivierung.
- Seniorenservice läuft weiter und wird ausgebaut – niedrigschwellig, vernetzt, erreichbar.
- Aufsuchende Unterstützung wird dort ergänzt, wo Mobilität oder Lage es erfordern.
- Stadt und Landkreis stimmen Zuständigkeiten und Angebote so ab, dass Lücken schließen und Doppelungen sinken.
- Ehrenamt, Träger und Initiativen werden entlastet: einfache Verfahren, klare Ansprechpartner.
- Generationenfreundlichkeit wird im Alltag sichtbar: Zugänge, Erreichbarkeit, Angebote, Prävention.
- Teilhabe wird als Standortfaktor gedacht – nicht als „Add-on“.
- Ich stärke soziale Infrastruktur so, dass sie trägt, statt zu verwalten.
- Streetwork bleibt stabil und sichtbar – als Präventions- und Integrationsangebot im öffentlichen Raum.
- Die Kette Streetwork → Veränderbar → Jugendfreizeitzentrum wird als verbindlicher Fallweg organisiert.
- JuPa wird wirksam beteiligt: klare Formate, echte Rückmeldung, reale Spielräume.
- Jugendgerechte Orte und Formate in der Innenstadt werden ausgebaut (Sport/Kultur/Events, niedrigschwellig).
- Summertime bleibt Identitäts- und Gemeinschaftsformat – organisatorisch stark, sicher, verlässlich.
- Strukturen der Unterbringung Geflüchteter werden geprüft – abhängig von Zuwanderung, Bedarf und Standorten.
- Aufnahmeprozesse und Standortlogik werden dauerhaft organisiert: planbar, transparent, belastbar.
- Ich setze auf Zusammenhalt durch Teilhabe, Prävention und klare Ordnung im öffentlichen Raum.
09 Gesundheitsversorgung – ambulant stärker | stationär sicher | wirtschaftlich tragfähig
- Das Zukunftsprogramm Klinikum wird Schritt für Schritt umgesetzt – mit Finanzierungspfad und Terminlogik.
- Liquiditätssicherung bleibt Kernaufgabe, damit Versorgung, Beschäftigung und Investitionen stabil bleiben.
- Konsolidierungsmaßnahmen werden konsequent umgesetzt: Prozesse, Struktur, Erlöse, Kosten.
- Steuerung im Konzern Stadt sorgt für klare Verantwortlichkeiten und belastbare Kennzahlen.
- Regionale Kooperationen mit kommunalen Kliniken werden gefestigt und weiterentwickelt.
- Fachkräftebindung wird aktiv gestärkt: Arbeitsbedingungen, Perspektiven, Struktur, Vertrauen.
- Versorgung bleibt Leitplanke: ambulant sinnvoll, stationär nötig – immer mit Versorgungsauftrag im Blick.
- Ich halte das Klinikum als kommunalen Pfeiler stabil und zukunftsfähig.
- MVZ-Strukturen werden ausgebaut und strategisch weiterentwickelt – als Beitrag zur ambulanten Versorgung.
- Der Anbau Ost stärkt Ambulantisierung: Fertigstellung/Inbetriebnahme bis 2028.
- Ambulante/tagesstationäre Leistungen werden erweitert, Patientenströme besser gesteuert, Notaufnahme entlastet.
- Behandlungspfade werden mit Partnern abgestimmt – Qualität und Effizienz steigen.
- Nachsorge und Pflege bleiben im Verbund: Kurzzeitpflege, Reha, häusliche Versorgung, Beratung greifen ineinander.
- Die Pflegeschule und Qualifizierung bleiben zentrale Bausteine für Fachkräfteentwicklung.
- Leistungsausweitung wird messbar gemacht – nicht nur beschrieben.
- Ich organisiere Ambulantisierung so, dass sie Versorgung sichert statt sie zu riskieren.
10 Sport und Freizeit – sportlich | gemeinsam | aktiv
- Zentrale Maßnahmen aus dem Sportentwicklungskonzept werden bis 2030 umgesetzt – mit Meilensteinplan und Bericht.
- Kunstrasen Okerstadion (ESV) wird umgesetzt und in ein belastbares Belegungs- und Betriebskonzept überführt.
- Sportanlage Adersheim wird ganzjährig nutzbar gemacht (Kunstrasen oder gleichwertige Alternative).
- Ein Bestandsprogramm priorisiert Hallen, Plätze, Umkleiden, Sanitär, Flutlicht, Barrierefreiheit und Sicherheit.
- Folgekosten werden früh sauber geklärt und in die mittelfristige Planung integriert.
- Trendsport und Inklusionssport werden fair mitgedacht – nicht nur Fußball.
- Sport im Ganztag wird verlässlich mit Vereinen und Partnern organisiert.
- Ich sichere Sportinfrastruktur so, dass sie dauerhaft nutzbar und bezahlbar bleibt.
- Ein fester Ansprechpartner pro Verein/Anlage reduziert Reibung und beschleunigt Maßnahmen und verbessert Zufriedenheit.
- Förder- und Antragswege werden vereinfacht; Fristen und Kriterien werden klar und planbar.
- Schwimmbad und Skatepark bleiben Aushängeschilder – Qualität, Pflege und Entwicklung laufen kontinuierlich.
- Zusätzliche Bewegungsangebote in Parks/Quartieren werden dort geschaffen, wo sie Alltag wirklich verbessern.
- Belegungsplanung wird transparent und fair organisiert – auch bei Engpässen.
- Kooperationen in der Region werden geprüft, wenn sie Qualität erhöhen oder Kosten senken.
- Ehrenamt wird entlastet: weniger Papier, mehr Wirkung.
- Ich stärke Vereine, weil sie Gesundheits- und Gemeinschaftsinfrastruktur der Stadt sind.
11 Kultur und Tourismus – Identität sichtbar machen | Qualität bewahren
- Ein planbares Jahresprogramm bündelt Leuchttürme und wiederkehrende Formate – sichtbar im Kalender.
- Abendökonomie wird gestärkt: Genehmigungen, Sicherheit, Reinigung und Infrastruktur greifen ineinander.
- Kooperation statt Parallelbetrieb: gemeinsamer Veranstaltungskalender, abgestimmte Marketingfenster.
- Junge Kultur wird ermöglicht: Open Stage, Nachwuchsreihen, Zwischennutzungen – mit klaren Regeln.
- Kulturelle Bildung wird gestärkt: Kooperationen mit Schulen/Kitas, niedrigschwellige Formate.
- Wallanlagen und Stadtgeschichte werden erlebbar gemacht und programmatisch eingebunden.
- Innenstadteffekt wird zum Kriterium: Kultur als Frequenzmotor, nicht als Einzelaktion.
- Ich halte Kultur als Standortfaktor hoch – für Identität, Wertschöpfung und Lebensqualität.
- Gästeservice wird modern: digitale Buchbarkeit, Themenrouten, Mehrsprachigkeit, barrierearme Infos.
- Ein leichtes Ticket-/Buchungssystem unterstützt Führungen, Veranstaltungen und Kombi-Angebote.
- Leitsystem und Besucherlenkung werden weiterentwickelt – inklusive Anschluss an das Parkleitsystem Innenstadt.
- Tourismus wird als Lenkung verstanden: Qualität sichern, Konflikte vermeiden, Wege klar machen.
- Ortsteile werden sichtbar eingebunden: mindestens ein Format pro Jahr und unterstützende Förderlogik.
- Tourismuskonferenz als Jahresformat bündelt Stadt, Kulturbetriebe, Gastro, Hotellerie, Handel, Region.
- Marke bleibt klar: Lessingstadt/Altstadt/Geistesgeschichte als stabiler Anker.
- Ich verknüpfe Tourismus mit Innenstadtbelebung und regionaler Wertschöpfung.
12 Mitwirkung und Beteiligung – nah | transparent | wirksam
- Rathausdialog und „Frag den Bürgermeister“ laufen mit klarer Taktung und Themenplanung.
- Rückmeldungen werden verbindlich: „Was übernehmen wir – was nicht – warum?“ in nachvollziehbarer Form.
- Beteiligung wird verständlich vorbereitet: Factsheets, Visualisierungen, klare Optionen.
- Digitale und analoge Formate werden kombiniert, damit wirklich alle erreicht werden.
- Ergebnisse werden veröffentlicht und dokumentiert – nicht nur „mitgenommen“.
- Reichweite und Zufriedenheit werden erfasst und ausgewertet.
- Beteiligung dient Konfliktlösung und Qualität – nicht Show.
- Ich setze Beteiligung als Steuerungsinstrument ein: früh, klar, wirksam.
- Beteiligungsgrundsätze werden wirkungsorientiert überarbeitet: Ziele, Spielräume, Kriterien, Rückkopplung.
- Beteiligung wird in Projektsteuerung verankert: Start → Optionen → Entscheidung → Umsetzung → Feedback.
- Quick-Wins werden Standard: aus Beteiligung folgen sofort 3–5 sichtbare Verbesserungen.
- Sanierungsgebiet Auguststadt erhält ein professionelles Setup: Fahrplan, Formate, Dokumentation, Schnittstellen.
- Personalkapazitäten werden so gesichert, dass Beteiligung nicht „nebenbei“ läuft.
- Eigentümer, Gewerbe und Bewohnerschaft werden strukturiert eingebunden.
- Transparenz reduziert Polarisierung, weil Entscheidungen nachvollziehbar werden.
- Ich mache Beteiligung verbindlich – damit Engagement sich lohnt.
13 Verwaltung – schnell | verbindlich | digital
- One-Stop startet bei den Top-Verfahren: Veranstaltungen, Sondernutzungen, zentrale Erlaubnisse.
- Statusinformation wird Standard: Eingang, Vollständigkeit, Bearbeitung, Entscheidung, Termin.
- Once-Only reduziert Nachweise: vorhandene Daten werden rechtssicher genutzt statt neu abgefragt.
- Checklisten und Standards senken Rückfragenquote und erhöhen Tempo.
- Ein Einstieg, ein Vorgang, eine Rückmeldung – so wird Verwaltung als Dienstleister erlebbar.
- Verfahren werden medienbrucharm gestaltet: digital, nachvollziehbar, mit Ansprechpartner.
- Qualität wird über klare Regeln gesichert – nicht über zusätzliche Schleifen.
- Ich setze Service-Standards so, dass sie im Alltag spürbar sind.
- PMO wird ab 2026 verbindlich: Projektsteckbriefe, Meilensteine, Risiken, Ressourcen, Reporting.
- Ein KPI-/Kennzahlen-Dashboard misst Bearbeitungszeiten, Termintreue, Kostenabweichungen, Servicelevel.
- DMS-Rollout und Akten-Digitalisierung laufen priorisiert: Personal, Personenstand, Bauaufsicht.
- KI wird pragmatisch eingesetzt: Entwürfe, Zusammenfassungen, Standardtexte, Qualitätschecks – mit Leitplanken.
- Datensouveränität der Verwaltung wird geprüft: Souveränität, Sicherheit, angemessener Aufwand, konkrete Maßnahmen.
- Sicherheitsstandards werden konsistent gemacht: Rollen, Protokollierung, klare Verantwortlichkeit.
- Verwaltung bleibt auch unter Haushaltsdruck leistungsfähig, weil Prozesse wirklich vereinfacht werden.
- Ich verknüpfe Modernisierung direkt mit Agenda 2030: weniger Aufwand, mehr Wirkung.
14 Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit – wachsam | schnell | sichtbar
- Sauberkeitsstandards werden verbindlich: Reinigungstakte, Hotspot-Plan, Mülleimerlogik, Sonderreinigungen.
- Ein 72-Stunden-Ziel gilt für priorisierte Mängel – wo rechtlich/organisatorisch möglich.
- Hinweise aus der Bevölkerung werden nachverfolgbar bearbeitet: Status, Rückmeldung, Abschluss.
- Graffiti wird konsequent entfernt, besonders an sensiblen Orten (Innenstadtachsen, Schulen, Haltestellen).
- Eine Serviceleistung zur Graffiti-Entfernung für Private wird geprüft und – wenn tragfähig – eingeführt.
- Arbeitskreis Öffentliche Sicherheit & Ordnung bleibt taktgebend: Lagebilder, schnelle Absprachen, klare Reaktionen.
- Zusammenarbeit mit Polizei wird verdichtet, damit Präsenz und Reaktion abgestimmt sind.
- Ich mache Stadtbild-Management zur sichtbaren Routine, nicht zur Debatte.
- Alarmplan und Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) werden neu aufgestellt: Auslösekriterien, Rollen, Meldewege, Kommunikationslinien.
- Regelmäßige Übungen sichern, dass Krisen nicht improvisiert, sondern geführt werden.
- Ein Schutzkonzept wird erarbeitet: Schutzräume/Anlaufstellen, Warnung, Versorgungspunkte, Informationsketten.
- Feuerwehrbedarfsplan wird 2026 evaluiert und danach mit Umsetzungsfahrplan bis 2030 konsequent umgesetzt.
- Gerätehäuser und Beschaffungen laufen mit Prioritätenliste und transparentem Liefer-/Bau-Status.
- Der Notfallfonds bleibt Bestandteil der Resilienzlogik für außergewöhnliche Ereignisse.
- Warn- und Informationskette wird verständlicher und schneller für Bürgerinnen und Bürger.
- Der bauliche Hochwasserschutz wird fortgeführt
- Ich sichere Krisenfestigkeit durch Standards, Übung und klare Führung.
15 Region und Zusammenarbeit – partnerschaftlich | effizient | innovativ
- Ein Kooperationsfahrplan wird gestartet: 10 Themen, 12 Monate, klare Projektteams, messbarer Nutzen.
- Gemeinsame Beschaffung und Vergabe senken Kosten und Aufwand – mit Rahmenverträgen und Standardprodukten.
- Shared Services werden dort umgesetzt, wo Wirkung klar ist (z. B. Vergabe, IT-Betrieb, Schulungen, Spezialthemen).
- Digitalstandards werden regional kompatibel gemacht: Schnittstellen, Sicherheitsniveau, Vorgehensmodelle.
- Governance ist klar: wer entscheidet, wer zahlt, wer profitiert – keine Grauzonen.
- Insellösungen werden reduziert, Interoperabilität wird zum Kriterium.
- Best Practices (z. B. Ladeinfrastruktur-Ausschreibung) werden als Blaupause genutzt.
- Ich setze Kooperation pragmatisch durch – nach Nutzen, nicht nach Symbolik.
- Regionale Klinik-Kooperationen werden fortgeführt und vertieft: Profile, Pfade, Qualität, Wirtschaftlichkeit.
- Energiewende und Netzausbau werden regional anschlussfähig organisiert – mit klarer Positionierung.
- Erneuerbare Energien werden so entwickelt, dass Wertschöpfung in der Region bleibt.
- Ansiedlungen profitieren von regional abgestimmter Infrastruktur und Standards.
- Zusammenarbeit erhöht Geschwindigkeit: weniger Doppelarbeit, mehr Ergebnisverantwortung.
- Fachkräftebindung wird regional unterstützt, weil Lebensqualität, Mobilität und Versorgung zusammenspielen.
- Projekte werden dokumentiert und messbar gemacht – nicht nur angekündigt.
- Ich positioniere Wolfenbüttel als Motor für Kooperation, der wirklich liefert.
„Im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger ist die Entscheidung des Rates der Stadt Wolfenbüttel der Maßstab allen Handelns des Bürgermeisters.“